Gruppe2

Mila Lippke

Historische Romane

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Autoren:

Rolf Bönnen Carl Dietmar Helmut Frangenberg Peter Hereld Ingo Gach Magdalene Imig Karina Kulbach-Fricke Frank Kurella Bruno Laberthier Mila Lippke Edgar Noske Antonia Pauly Belinda Rodrik Tilman Röhrig Günter Ruch Rolf D. Sabel Andrea Schacht Frank Schätzing Petra Schier Michael Siefener Günther Thömmes Dennis Vlaminck Ruben Philipp Wickenhäuser


Mehr zu fürchten als den Tod

von Mila Lippke
Emons, April 2004

Kurz-Inhalt

Die Geschichte spielt im winterlichen Köln mitten im zweiten Weltkrieg. Der Krieg ist im vollen Gang, da wird ein Gestapo-Mann tot aufgefunden, ermordet.

Ohne viel Federlesen wird ein polnischer Zwangsarbeiter als Mörder verhaftet. Ein junges Mädchen macht sich auf die gefährliche Spurensuche, um ihn vor der Hinrichtung zu bewahren.

Inhalt

Eine Gruppe von polnischen Zwangsarbeitern repariert in der Straße, in der Marie, die sechzehn-jährige Protagonistin wohnt, den Straßenbelag. Unter ihnen ist auch der junge Kolja, der mehr zufällig ein paar Worte mit Marie wechseln kann.

Die polnische Gruppe, der harten Arbeit und der miserablen Begleitumstände überdrüssig, beschließt, zu fliehen und sich irgendwie wieder nach Polen durchzuschlagen.

An dem Abend, an dem sie ihren Fluchtplan umsetzen, wird ein Bewohner des Hauses, in dem Marie wohnt, ermordet. Nach dem ersten Schrecken steht unter den Hausbewohnern fest, daß es ein Zigeuner oder der Jud gewesen sein muß, denn einer von ihnen, den Hausbewohnern kann es ja nicht gewesen sein.

Durch einen weiteren Zufall laufen sich Marie und Kolja erneut über den Weg. Marie versteckt ihn über Nacht in der Wohnung des Ermordeten, um ihn am nächsten Tag auf einen Güterzug Richtung Polen zu setzen.

Marie verläßt ihn in der Nähe der Geleise, mit einem seltsam fremden Gefühl im Bauch.

Der Pole landet in der Zelle statt im Zug, verdächtig des Mordes an eben jenem Hausbewohner, Hauptindiz die Kleidungsstücke, die Marie ihm aus dem Schrank des Toten gegeben hat zum Schutz gegen die Kälte.

Marie, die von der Verhaftung erfährt, sich eine gewisse Mitschuld gibt, möglicherweise aber auch wegen des anhaltenden Gefühls im Bauch, macht sich auf die gefahrvolle Suche nach dem wirklichen Mörder.

Kommentar

Mila Lippke führt uns zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges, der bekanntlich auch vor Köln nicht haltgemacht hat. Eingebettet in eine Kriminalgeschichte, die nicht zuletzt durch die präzisen Ortsangaben, Geschäftsnamen, Straßennamen, die jedem Kölner wohlbekannt sein dürften, den Leser mitten ins Geschehen versetzen, schildert Mila Lippke das damalige Leben unter Bomben und Regime, wobei sie geschickt Gegner und Befürworter gleichermaßen zu Worte kommen läßt.

Nicht nur für Nachgeborene, Kölner wie Nicht-Kölner, die den Krieg höchstens vom Hörensagen kennen, ein sehr empfehlenswertes Stück Literatur.

Nebenbei bemerkt, stellt sich die Frage, was das für eine Badeanstalt an der Bastei gewesen sein mag. Möglicherweise der Restaurationsbetrieb, der unter Schwimmbad läuft?


Kann, darf ein Krimi, also eigentlich triviale Unterhaltungsliteratur, in dieser Zeit angesiedelt sein? Das muß jeder selbst für sich entscheiden.

Ein weiterer Roman, der in der Zeit spielt, ist Russisch Blut von Anne Chaplet, den wir bei Gelegenheit auch näher vorstellen werden.


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Die Meinung des KSTA vom 31.03.05: "...und die Autorin Mila Lippke räumt einmal mehr mit dem Vorurteil auf, in Köln habe es keine Nazis gegeben... Das Buch dürfte in seiner betonten Schlichtheit besonders jugendliche Leser ansprechen."

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Über die Autorin:

Mila Lippke

Mila Lippke wurde 1972 in Düsseldorf (Pfui ;-) ) geboren und lebt in Köln. Studium derTheater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Arbeitet als Fernsehautorin. Ihr Krimi-Erstling landet im Mülleimer, ihr zweites Werk ist Mehr zu fürchten als den Tod.

Mila Lippke ist eine Sister in Crime.

Homepage der Autorin: zur Homepage.

Quelle: verschiedene und andere

Weitere Bücher von Mila Lippke:
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