Sommer Lesen
Lesen im Urlaub 2011
Mallorca
Tod auf der Insel
der neue von Mallorca-Spezialist Andreas Schnabel
Comisario Garc¡a Vidal wurde wegen eines Diebstahls zum kleinen Bergkloster von sAlqueria Blanca gerufen. Als er das letzte Mal gesehen wurde, war er Beifahrer in einem Streifenwagen der Guardia Civil.
Dieser Wagen wurde kurz darauf gefunden. Am Steuer saß noch der junge Polizist, vom Beifahrersitz aus erschossen, mit der Dienstwaffe des Comisarios. Unmittelbar darauf werden zwei weitere Menschen kaltblütig aus nächster Nähe exekutiert.
Die Spuren scheinen eindeutig: Comisario Garc¡a Vidal ist ein Serienmörder. Nur der Residente, Gräfin Rosa und Carmen, die junge Polizei-Kadettin, halten zu ihm. Sie sehen den Comisario als Opfer. Doch wer ist der eiskalte Killer?
Andreas Schnabel, März 2011, ISBN:3897058111
(15.12.2010)
Fuerteventura
Sonne, Sand und Tod
Mehrere ermordete Frauen, ein dubioser Kosmetikhandel, ein attraktiver Polizist, ein ebenso attraktiver, aber undurchsichtiger Tauchlehrer und dazu noch ihre abgedrehte Mutter über Langeweile kann sich die Journalistin Lotte Köhler in ihrem Fuerteventura-Urlaub nicht beklagen. Ihre Neugier und ihre Recherchen bringen zwar den Mordfall voran, ihr Leben aber mehrfach in Gefahr. Ein witziger Krimi von der Insel mit den längsten Stränden und dem stärksten Wind Europas.
Sonne, Sand und Tod, Henrike Madest, Februar 2010, ISBA:3897057166
(23.04.2010)
Gran Canaria
Hölle, all-inclusive
Kretsche, seines Zeichens Reporter, soll über die schöne Insel Gran Canaria berichten. Also bucht er ein Hotel all-inclusive, und tatsächlich, es ist alles vorhanden: ein zugiges Hotel, ein brutaler Türsteher und eine eifersüchtige Freundin.
Hölle, all inclusive, Mark Werner, Juni 2009, ISBA:3499249871
Österreich
Mords-Zillertal
Anthologie mörderisches Zillertal
Das Zillertal ist wohl die bekannteste Tourismusregion in Österreich und somit Ziel zahlreicher Urlauber und Hobbywanderer. Doch diese Idylle hat auch ihre dunklen Seiten. Ob auf der Alm, beim Trachten-Volksfest, in den Skiregionen, beim Kraftwerk-Stausee, im rauschenden Wasser der Wildflüsse oder in den dunklen Schluchten des Tales ... 14 Autorinnen und Autoren lassen den Leser in spannenden Kurzkrimis Teil haben an dem mörderischen Treiben der Talbewohner.
Mords-Zillertal: 14 Kriminalgeschichten, Gmeiner, Februar 2012, ISBA:3839212499
(19.12.2011)
Himmelsspitz
Ötztaler Alpenkrimi
Ein Weiler in den Ötztaler Alpen, ganze acht Höfe schwer, in den vierzigern des vergangenen Jahrhunderts bildet den Ausgangspunkt für eine Katastrophe, die Auswirkungen auf das achtjährige Mädchen Lea, zwanzig Jahre später, wir schreiben die Sechsziger, haben soll.
Geplagt von Alpträumen machen sich die Mutter Isabel und Lea mnit ihrem schmierigen, wohlhabenden Freund auf Empfehlung eines Seelendoktors auf zu einer langen Sommerreise in die Berge.
Der Urlaub in eben jenen Ort, der sich mittlerweile dem Tourismus verschrieben hat, entwickelt sich zu einer Reise in die Vergangenheit.
Das Buch firmiert zwar unter Alpen-Krimi, aber so ein richtiger Krimi ist das wohl nicht, vielleicht eher eine Saga über 20 Jahre. Auf alle Fälle aber hochspannend.
Die Beschreibung der Höfe des Weilers, die bis in kleinste Details gehen, lassen eine Zeit auferstehen, die es so wohl überall in den einsamen Bergtälern gegeben haben mag. Ein hartes, entbehrungsreiches Leben, das man sich zu Zeiten, wo Kühe automatisch gemolken werden und GPS-gesteuerte Landmaschinen durch die Gegend fahren und schwieriges Gelände mehr und mehr aufgegeben wird, kaum mehr vorstellen kann.
Himmelsspitz, Christiane Tramitz, Juli 2011, ISBA:3839211824
(25.05.2011, aktualisiert 19.07.2011)
Damenschneider Schönheitswahn
Ein Wien-Krimi
Ein schwerer Motorradunfall gibt der Wiener Polizei schon seit längerem Rätsel auf. Erst als die Inspektoren Kajetan Vogel und Alfons Walz in einer Zeitung auf ein anonymes Leserfoto des Unglücks stoßen, kommt Bewegung in die Sache: Sie besuchen das Unfallopfer im Krankenhaus, um Näheres herauszufinden.
Dabei lernen sie den serbischen Krankenpfleger Bojan Bilovic kennen, der behauptet, früher Chirurg in Belgrad gewesen zu sein. Als er tags darauf tot in seiner Wohnung aufgefunden wird und das Gerücht aufkommt, Bilovic habe illegale Schönheitsoperationen durchgeführt, nimmt der Fall eine dramatische Wendung.
Damenschneider, Rupert Schöttle, Juli 2011, ISBA:3839211778
(25.05.2011)
Mord und Brand
Wien brennt!
Wien, 27. Juli 1911. Ein Großbrand wütet auf den Holzlagerplätzen am Nordwestbahnhof. Erst nach zwei Tagen kann er unter Einsatz von 167 Mann der Wiener Berufsfeuerwehr gelöscht werden.
Inmitten tausender Schaulustiger wird ein Mann brutal zu Tode geprügelt. Frantisek Oprschalek und sein bester Freund Nepomuk Budka, ein mehrfach verurteilter Gewaltverbrecher, ziehen eine blutige Spur von Morden und Brandstiftungen durch Wien.
Inspector Nechyba und seine Frau Aurelia geraten in einen Strudel der Gewalt, der sie auch ganz persönlich bedroht.
Mord und Brand, Gerhard Loibelsberger, August 2011, ISBA:3839212170
(25.05.2011)
Menschenteufel
Ein Wien-Krimi
Eigentlich müsste sich Oberinspektor Laurenz Freund um seinen dementen Vater kümmern. Doch dann geschieht in einer der schönsten Städte der Welt ein grässliches Verbrechen. Als mitten im Prater eine Leiche mit Bocksbeinen und Hörnern gefunden wird, ist in Wien der Teufel los. Nur dank modernster technischer Mittel behält Freunds Sonderkommission den ausufernden Fall im Griff. Bis der Staatsanwalt dem Kommissar wegen mangelnden Erfolgs den Fall entzieht. Oder hat er dafür andere Gründe? Doch Freund lässt sich das Ermitteln nicht verbieten und macht auf eigene Faust weiter. Eine alte Fotografie und die Verbindungen zum Fall einer jungen Kollegin führen Freund und sein Team tief in die Geschichte der Stadt und direkt in die Hölle ...
Menschenteufel, Marcus Rafelsberger, September 2009, ISBA:3897056682
(23.04.2010)
Wasserspiele
Lustschloß Hellbrunn bei Salzburg
Salzburg zu Pfingsten. Einheimische und tausende Touristen freuen sich auf die Salzburger Pfingstfestspiele und die Attraktionen der berühmten Wasserspiele im Lustschloss Hellbrunn.
Dort feiert auch der Magistratsbeamte und Societylöwe Wolfgang Rilling ein rauschendes Fest ganz im Stil der lebenslustigen Fürsterzbischöfe aus früheren Tagen. Am nächsten Morgen liegt Rilling tot im Römischen Theater der Hellbrunner Wasserspiele. Erschlagen.
Kommissar Martin Merana tastet sich durch den Fall, im Umfeld barocker Lebensfreude und privater Krisen.
Wasserspiele, Manfred Baumann, Juli 2011, ISBA:3839212006
(25.05.2011)
Schweiz
Jüdisches Gold
Judengold Der Journalist Leon Dold recherchiert am Bodensee für einen Dokumentarfilm. Dabei stößt er auf einen Fall von Goldschmuggel und eine Geschichte, die schon im Dritten Reich begann: Damals wurde jüdisches Kapital in die Schweiz verschoben, das jetzt gewaschen zurück nach Deutschland geholt werden soll.
Auf der Suche nach den Hintergründen gerät Leon in die Fänge einer Organisation, die Verbindungen in höchste Geheimdienstkreise zu haben scheint.
Kommentar
Ein Hauptthema des Buches ist eine streng geheime Organisation, der Nato unterstellt. Sie ist so geheim, daß kaum jemand sie kennt und oftmals wurde länderseits berichtet, die jeweilige Abteilung wäre geschlossen. Seltsam nur, daß trotzdem immer wieder Hinweise auf eben jene Organisation zu finden ist: Gladio
Verschwörungstheoretiker werden bei diesem Roman auf ihre Kosten kommen, soviel ist gewiß. Aber nicht nur diese!
Presseinformation:
Gladio - der geheimste Nachrichtendienst der Nato. Offiziell gibt es diesen Dienst nicht. Kein Politiker bestätigt seine Existenz. Dennoch operieren allein rund 200 deutsche "Gladio"-Agenten weltweit, manchmal auch im Touristenparadies Bodensee.
In Erich Schütz' neuem Kriminalroman Judengold, der im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet seinen Ausgang nimmt und bis nach Köln führt, hat es genau diese Geheimorganisation auf das Gold jüdischer NS-Opfer abgesehen, um damit ein europaweites Abhörnetzwerk aufzubauen.
Erich Schütz, Jahrgang 1956, ist freier Journalist. Er arbeitet als Autor von Fernsehdokumentationen und kulturellen Reiseberichten und ist Herausgeber verschiedener Restaurantführer. Jüngst erschien im Gmeiner-Verlag sein journalistischer Reiseführer 66 Bodensee-Orte und 11 Bodensee-Köche, die Sie besucht haben müssen!.
Aufgewachsen im Südbadischen, lange Zeit in Berlin und Stuttgart zu Hause, hat sich Erich Schütz einen Traum erfüllt und wohnt heute in Überlingen am Bodensee. Hier war er auch als Programmchef des ersten regionalen Fernsehsenders am Bodensee, "see tv", tätig. 2007 erschien sein erster Kriminalroman Die Doktormacher Maffia. Mit Judengold folgt nun sein Debüt bei Gmeiner.
Judengold, Erich Schütz, Juli 2009, ISBA:3839210151
(29.10.2010)
Frankreich
Holland
Das Tulpenvirus
Holland, das Land der Tulpen, wo die Tulpen herkommen? Hätten Sie gedacht? Haben Sie falsch gedacht, auch nicht aus der Türkei, sondern noch ein wenig bis viel weiter weg. Zumindest, wenn man dem Buch glauben mag, was wir gerade lesen.
Alec, Neffe und Ziehsohn von Frank, wird von diesem in höchster Not per Telefon um Hilfe gebeten, aber als er nach wenigen Minuten im Hause von Frank eintrifft, liegt dieser in den letzten Zügen, durch offensichtliche, tödliche Folter. Aber er kann ihm noch einige wenige Worte zuflüstern und ein Buch übergeben, das, wie sich später herausstellt, ein Verkaufskatalog von Tulpen ist, prachtvoll dekoriert und vermutlich ein Vermögen wert, ist es doch aus dem 17. Jahrhundert.
Aber wurde deshalb ein so grausiger Mord begannen? Wegen eines Buches? Und was hat Frank mit Tulpen zu schaffen. Alec nimmt die Worte von Frank ernst, keine Polizei und beginnt auf eigene Faust, gegen die ausdrückliche Aufforderung seitens der Polizei, dieser die Sache zu überlassen, nachzuforschen.
Zusammen mit seinem besten Freund Damian und dessen Frau Emma, beide kennt er aus seiner Internatszeit, begibt er sich zunächst zu einem Professor aus alten Studienzeiten, der ein Experte des 17. Jahrhunderts ist und zugleich viel über Tulpen weiß. Bei ihm erfahren sie einiges über die Herkunft der Tulpen und ihren stetig steigenden Wert und nicht zuletzt auch, daß eben wegen Tulpen gemordet wurde...
Auf äußerst spannende Weise bekommt man eine Lehrstunde in Sachen Angebot und Nachfrage und wie man richtig (oder auch falsch) spekuliert und alles gewinnt oder alles verliert.
(04.06.2009, aktualisiert 23.04.2010)
Das Tulpenvirus, Danielle Hermans, April 2009, ISBA:3866122268
Bella Italia
Der Fall seines Lebens, das neue Meisterwerk von Krimipreisträgerin Uta-Maria Heim
Totenkuss
Uta-Maria Heim, gmeiner, Februar 2010, ISBA:3839210593
Olaf Hahnke, den man auch den Mantelmörder nennt, und wegen mehrfachem Mordes in Stammheim einsitzt, gelingt die Flucht und flieht mit einem alten VW-Bus nach Italien. Dort geht die Flucht quer durch die schönsten (Urlaubs-)Gegenden, über die Marken, Adria, Florenz, Toskana bis nach Rom.
Ein schwarzhumoriger Thriller über die Nachtseiten des Schwabenlands, das bis in die Toskana reicht. Denn das Grauen lauert überall!
Die Autorin ist mehrfach preisgekrönt, unter anderem Deutscher Krimipreis, Friedrich-Glauser-Preis, KrimiWeltbestenliste 2009
(02.02.2010)
Mord in der Toskana
Die Totengräberin
Sabine Thiesler, Heyne, Januar 2009, ISBA:3453432754
„Wenn einer den anderen betrügt, ist das Leben zu Ende.“ Das ist die Maxime von Magda Tillmann in Bezug auf ihr bislang glückliches Eheleben. Sie beschließt nach dem Ehebruch ihres Mannes, dass es dessen Leben sein soll, das zu seinem logischen Ende kommen muss.
Magda ermordet ihn mit Gift und bringt ihn im wahrsten Sinne des Wortes im Gemüsegarten ihres toskanischen Ferienanwesens unter die Erde. Dann arrangiert sie glaubwürdige Begleitumstände seines Verschwindens und bittet nach einigen Tagen die Polizei um Hilfe bei der Suche.
Unverhofft erhält sie dauerhaften Besuch von ihrem Schwager Lukas, der seit langem in Magda verliebt ist und ihr bei den Nachforschungen helfen will. Doch mit Magda geht eine Verwandlung vor sich. Lukas merkt, dass sie ihn selbst nach und nach für den verschwundenen Johannes hält und außerdem eine bizarre Korrespondenz mit ihrem vor einem Jahr durch Selbstmord ums Leben gekommenen Sohn Thorben pflegt.
Zunächst nimmt er seine neue Rolle im Leben der geliebten Frau an, ist sich aber bald sicher, dass er es mit einer komplett Wahnsinnigen zu tun hat. Das Auftauchen eines Mitwissers, der seine Kenntnis der Dinge in klingende Münze verwandeln will, gibt den Ereignissen eine neue und unerwartete Wendung.
(29.03.2010)
Ostsee
Mädchenkrimis
Die drei !!! Jagd im Untergrund
Die drei !!! können ihr Glück kaum fassen: Sie nehmen an einem Theater-Festival in Berlin teil. Das bedeutet eine Woche Theater, Shoppen, Nachtleben - Hauptstadt-Feeling pur! Doch kaum sind sie in Berlin angekommen, haben sie auch schon ihren nächsten Fall. Scheinbar sollen die Bewohner eines alternativen Szene-Viertels von einem skrupellosen Immobilien-Hai aus ihren Häusern vertrieben werden, damit der dort Luxus-Wohnungen bauen kann. Doch bei genauerem Hinsehen, kommen Kim, Franziska und Marie einem ganz anderen Verbrechen auf die Spur und tauchen ein in die geheime Berliner Unterwelt ... Neben der spannenden Detektivarbeit müssen Kim, Franziska und Marie auch immer wieder das Abenteuer "Freundschaft" bestehen. Es ist nämlich gar nicht so leicht, drei völlig verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen. Mutig und clever stellen sich "Die drei !!!" der Herausforderung und sind gemeinsam ein unschlagbares Team!
Die drei !!! Jagd im Untergrund, Mira Sol, Februar 2010, ISBA:3440122050, Alter: etwa 10 bis 11 Jahre
(23.04.2010)
Bergregionen
Burgfrieden
Kriminelles in Südtirol, genauer in und um Bozen herum
Bei Bauarbeiten auf Burg Runkelstein bei Bozen in Südtirol entdeckt ein Bauarbeiter ein Manuskript, das hinter einer Mauer versteckt, gelegen hatte. Sein erster Gedanke ist es, das Objekt zu entsorgen, zusammen mit Bauschutt, dann aber besinnt er sich eines besseren und geht damit zum Direktor der Burg.
Dieser erkennt auf den ersten Blick, daß es sich bei dem Papier in Wirklichkeit um Pergament handelt und auf den zweiten vermutet er eine mittlere Sensation, könnte es sich doch um einen Text von Walther von der Vogelweide handeln, einen mittelalterlichen Minnesänger, der einigen wohl eher nicht zutreffenden Theorien zufolge in Südtirol geboren worden sein könnte. Das Besondere wäre, daß praktisch keine Originalhandschriften überliefert wurden.
Sich der Brisanz bewußt, bittet der Direktor einen alten Studienkollegen um Rat. Der reist aus Salzburg mit einem kleinen Troß aus Studenten und einer Kollegin, die Spezialistin für Walther von der Vogelweide ist, nach Bozen. Mit von der Partie ist noch Jenny Sommer, eine ehemalige Doktorandin des Professors. Sie hat keine akademische Laufbahn eingeschlagen, sondern leitet eine PR-Agentur und soll diesbezüglich für Unterstützung sorgen.
Der erste gemeinsame Abend auf der Burg steht allerdings unter keinem guten Stern, denn bei den Studenten handelt es sich um zwei Männer und eine Frau und der Abend endet letztlich handgreiflich.
Der nächste Morgen beginnt dann noch besser: Die Handschrift ist verschwunden. Jenny kommt, als mehr oder weniger Außenstehenden, die Rolle zu, Licht ins wirre Dunkel zu bringen, denn eigentlich hat nur vertrauenswürdiges Personal jederzeitigen Zugang zur Burg. Eine abenteuerliche Hatz durch die Gegend beginnt, bei der einige Rätsel zu lösen sind, die offenen Fragen aber nicht weniger werden.
Kommentar: Wer demnächst einen Urlaub im schönen Südtirol zu machen gedenkt, dem sei Burgfrieden wärmstens empfohlen als idealer Einstieg in die Gegend. Neben der spannenden Geschichte finden sich diverse besichtigenswerte Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung von Bozen, neben Meran die Eintrittspforten für das "echte" Italien. Zum Beispiel die sogenannten Erdpyramiden am Bozener Hausberg Ritten.
Burgfrieden, Ein Südtirol-Krimi, Sigrid Neureiter, Februar 2012, ISBA:3839212316
(13.03.2012)
Tod am Tegernsee
Tegernseemorde, Tod am Tegernsee,
Elf mal Hochspannung rund um den Tegernsee in der oberbayerischen Alpenregion
Der malerische Tegernsee in der oberbayerischen Alpenregion ist nicht nur Heimat von Prominenten, Millionären und Milliardären, sondern auch Schauplatz von mörderischen Geschichten. Zwölf namhafte Autoren haben sich zusammengefunden und präsentieren spannende Kurzkrimis von Gmund über Tegernsee, von Rottach Egern über Kreuth bis Bad Wiessee. Eine Tretbootfahrt endet tödlich, eine Zockerin setzt im Spielcasino alles auf eine Karte, ein Bauer sucht eine Frau und findet den Tod ...
Tod am Tegernsee, Kurzgeschichten mit Mord und Totschlag, Juli 2011, ISBA:3839211956
(25.05.2011)
Nordseekrimis
Friesenschnee
Stuhrs zweiter Fall
ein Nord-Ostsee-Krimi
Helge Stuhr, Frühpensionär wider Willen, der eigentliche Grund für sein vorzeitiges Entfernen aus dem Staatsdienst ist ihm trotz jahrelangem rätselns nicht wirklich klar, hat einen neuen Fall: Mitten während einer Theateraufführung in historischen Mauern in einem Stadtteil von Kiel läuft ein Schauspieler plötzlich scheinbar Amok und fällt über eine junge Frau im umliegenden Waldstück brutal her, kurz darauf stürzt er vom Dach zu Tode. Nicht allerdings, ohne zuvor noch einmal in Hamlet zu schwelgen.
Der ermittelnde Kommissar Hansen blickt nicht so recht durch, da er in Hamburg, Heimatstadt des Ensembles, nicht zuständig ist und so bittet er Stuhr um Hilfe. Daß dessen Freundin einst ein Mitglied der Theatertruppe war, ist natürlich ein hilfreicher Zufall.
Im Laufe der Geschichte stolpert man über den Begriff "Hualewjonken", das ist eine alte Föhrer Geschichte und bedeutet eigentlich Halbdunkel, man traf sich gegen 17 Uhr, eben im halbdunkeln. Mehr dazu hier bei einem der verbliebenen Hualewjonken: klick
Sehr rasant und spannend, macht auf jeden Fall Lust auf eine Fortsetzung, will man doch wissen, wie es mit Stuhr und Jenny weitergeht.
Friesenschnee, Kurt Geisler, Juli 2011, ISBA:3839211808
Liebe wie gemalt
Frauenroman
Reif für die Insel. Nach dem Tod ihres Mannes sucht Barbara Auenstein und Zuflucht auf Wangerooge in ihrem kleinen Häuschen. Erst einmal zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen, so sieht der Plan aus. Ihre alte Leidenschaft, das Malen, das Rauschen des Meeres, der Wind, die flüsternden Wellen, all das hilft ihr dabei.
Da treten zwei Männer in ihr Leben: Der smarte Felix und der Geschäftsmann Johannes...
Liebe wie gemalt, Susanne Oswald, Juli 2011, ISBA:3839212065
(24.05.2011)
Inselbeichte
Dritter Fall für Kommissar Thomas Jung
Polizeiinspektion Nord, Husum, im Jahre 2006
Kriminalrat Thomas Jung ermittelt als eine Art Elefant in unaufgeklärten Kriminalfällen. Der aktuelle Fall betrifft ein kleines Dorf bei Husum. Dort ist vor zehn Jahren ein Mädchen auf dem Weg zum Klavierunterricht buchstäblich spurlos verschwunden. Die Polizei hat damals ermittelt, aber keinerlei Hinweise jedweder Richtung gefunden.
Jung versucht, Angehörige aufzuspüren, aber die Familie ist aufgrund der Geschehnisse zerbrochen, einzig der Klavierlehrer ist noch greifbar, aber kann auch nichts wirklich hilfreiches beitragen zur Aufklärung des Falles.
Da kommt Jung Kommissar Zufall zu Hilfe; bei einem starken Schneesturm, der ihn und seine ehemaligen Klassenkameraden bei einem Ehemaligentreffen in einem Hotel für Tage einsperrt, verhält sich der Hotelbesitzer, ebenfalls ein Klassenkamerad, stellenweise sehr merkwürdig.
Die Frau des Kriminalrates bringt ihn in diesem Zusammenhang auf eine erste echte Spur. Ob es die richtige ist, wird sich erweisen. (weil, weiter wurde noch nicht gelesen...)
Inselbeichte, Reinhard Pelte, Februar 2011, ISBA:9783839211229
(11.05.2011)
Menschenteufel
Föhrkrimi
Niemand ist traurig, als der »Inselkönig« Thies Nommensen tot aufgefunden wird: erfroren und mit herabgelassener Hose an einen Baum gebunden. Viele Föhrer haben unter seiner Machtbesessenheit und der Brutalität, mit der er Leben zerstörte, gelitten. Während eines heftigen Wintereinbruchs ist das Husumer Team auf der vom Festland abgeschnittenen Insel auf sich allein gestellt. Ohne technische Unterstützung gilt es, den Täter zu finden und ein Motiv für den Mord hatten viele. Doch die Einheimischen hüllen sich in tiefes Schweigen, denn: Den »Erlöser« verrät man nicht ...
Menschenteufel, Hannes Nygaard, September 2009, ISBA:3897056720
(23.04.2010)
Blutiges Strandgut
Todeswatt
Sandra Dünschede, gmeiner, Februar 2010, ISBA:3839210585
Nordfriesland, März.
Im Morgengrauen wird auf der Insel Pellworm eine Leiche an Land gespült. Es handelt sich um den Anlageberater Arne Lorenzen. Kommissar Thamsen vermutet den Mörder im Kundenkreis des Bankers, da der Börsencrash am Neuen Markt für viele seiner Kunden ein böses Erwachen bedeutete.
Auch Sönke Matthiesen, Spediteur, ist einer der Geschädigten. Sein letztes Geld steckte in den Papieren und nach dem Crash steht er vor dem Aus. Ist er der gesuchte Mörder? ISBA:3423211431
(03.02.2010)
Krimis allgemein
Nicht nur, aber auch was fürs Herz
Urlaubslektüre 2010 Urlaubslektüre 2009 Urlaubslektüre 2008 Urlaubslektüre 2007 Urlaubslektüre von 2006 und früher
